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Cloud-Modelle wie OpenAI oder ein lokal betriebenes Modell — was passt?

6 min

Cloud-basierte Modelle wie die von OpenAI werden nutzungsabhängig abgerechnet und benötigen keine eigene Infrastruktur, geben Daten dafür an einen externen Anbieter weiter; lokal betriebene Modelle laufen auf eigener Infrastruktur mit voller Datenkontrolle, verursachen dafür feste Infrastruktur- und Betriebskosten unabhängig von der tatsächlichen Nutzung.

Die Kostenlogik unterscheidet sich grundlegend: Cloud-Modelle skalieren mit der Nutzung, lokale Modelle verursachen weitgehend feste Kosten unabhängig davon, wie stark sie genutzt werden.

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Wie sich die Kostenmodelle unterscheiden

Cloud-Anbieter berechnen in der Regel nach tatsächlich verarbeiteter Textmenge, wodurch die Kosten bei geringer Nutzung niedrig bleiben, bei sehr hohem Volumen aber deutlich steigen können.

Ein lokal betriebenes Modell verursacht dagegen weitgehend feste Kosten für Hardware oder gemieteten Serverplatz, unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsmenge — bei hohem, konstantem Volumen kann das langfristig günstiger sein.

Wo der Umschlagpunkt in der Praxis liegt

Bei geringem oder schwankendem Nutzungsvolumen ist ein Cloud-Modell meist wirtschaftlicher, da keine ungenutzte Infrastruktur vorgehalten werden muss.

Bei sehr hohem, gleichbleibendem Volumen kann sich ein lokales Modell trotz höherer Fixkosten amortisieren — die genaue Schwelle hängt stark vom gewählten Modell, der benötigten Hardware und dem tatsächlichen Nutzungsvolumen ab und lässt sich nur mit konkreten eigenen Zahlen seriös berechnen.

Was neben den reinen Kosten den Ausschlag geben kann

Cloud-Modelle bieten meist Zugriff auf die leistungsfähigsten verfügbaren Modelle, verlangen dafür aber die Übermittlung von Daten an einen externen Anbieter.

Lokale Modelle bieten volle Kontrolle über die Datenverarbeitung, sind aber in der Regel in ihrer Leistungsfähigkeit gegenüber den größten Cloud-Modellen eingeschränkter.

Wann sich diese Abwägung noch nicht seriös treffen lässt

Ohne eine grobe Einschätzung des erwarteten Nutzungsvolumens und der Anforderungen an Datenkontrolle lässt sich die Kostenfrage nicht seriös beantworten — diese Einschätzung sollte der eigentlichen Entscheidung vorausgehen.

Fit check

When it fits — and when it doesn’t

When it fits

  • Das Nutzungsvolumen ist gering, schwankend oder noch unklar
  • Es gibt keine Notwendigkeit, Daten vollständig auf eigener Infrastruktur zu halten
  • Zugriff auf die leistungsfähigsten verfügbaren Modelle ist wichtiger als volle Datenkontrolle

When it doesn't

  • Das Nutzungsvolumen ist bereits hoch und konstant absehbar
  • Volle Datenkontrolle oder Self-Hosting sind eine harte Anforderung
  • Es gibt intern oder über einen Partner die Kapazität, ein lokales Modell zu betreiben

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