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Microsoft Copilot oder ein spezialisierter Partner — was passt besser?

6 min

Microsoft Copilot ist naheliegend, wenn die betroffenen Prozesse bereits eng in Microsoft 365 eingebettet sind und intern verwaltet werden sollen; ein spezialisierter Partner ist eher passend, wenn Systeme außerhalb von Microsoft 365 eingebunden werden müssen, eine dauerhafte fachliche Betreuung gewünscht ist oder Anforderungen an Datenkontrolle über die Standardkonfiguration hinausgehen.

Die Wahl zwischen Copilot und einer spezialisierten Lösung hängt weniger von der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit ab als von der bestehenden Systemlandschaft und dem gewünschten Betreuungsmodell.

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Wofür Microsoft Copilot typischerweise die naheliegende Wahl ist

Copilot ist eng mit Microsoft 365 verzahnt und eignet sich gut, wenn die relevanten Daten und Abläufe bereits überwiegend in Outlook, Teams, SharePoint und Office liegen und intern durch die eigene IT konfiguriert und betreut werden sollen.

Für Unternehmen mit einer weitgehend auf Microsoft ausgerichteten IT-Landschaft ist das oft der pragmatischste Einstieg.

Wofür ein spezialisierter Partner typischerweise passender ist

Sind zentrale Systeme wie ERP, Branchensoftware oder CRM nicht Teil des Microsoft-Ökosystems, benötigt eine Lösung individuelle Integrationsarbeit, die über die Copilot-Standardkonfiguration hinausgeht.

Auch bei Anforderungen an Self-Hosting, volle Datenkontrolle oder dauerhafte fachliche Begleitung über die reine Werkzeugbereitstellung hinaus ist ein spezialisierter Partner meist die passendere Wahl.

Worin sich beide Wege konkret unterscheiden

Copilot wird primär als Werkzeug innerhalb von Microsoft 365 lizenziert und konfiguriert; ein spezialisierter Partner entwickelt und betreut eine individuell angepasste Lösung inklusive Integration in die bestehende, auch nicht-Microsoft-basierte Systemlandschaft.

Welcher Weg wirtschaftlicher ist, hängt von der bestehenden IT-Landschaft, dem Integrationsaufwand und dem gewünschten Betreuungsumfang ab und sollte anhand der konkreten Systemlandschaft geprüft werden.

Wann sich diese Frage noch nicht sauber beantworten lässt

Ist die eigene Systemlandschaft noch nicht klar erfasst oder unklar, welche Prozesse überhaupt automatisiert werden sollen, lässt sich die Wahl zwischen beiden Wegen noch nicht seriös treffen — hier steht zunächst eine Bestandsaufnahme an.

Fit check

When it fits — and when it doesn’t

When it fits

  • Die relevanten Prozesse laufen bereits überwiegend innerhalb von Microsoft 365
  • Es gibt eine interne IT, die eine Standardlösung selbst konfigurieren und betreuen kann
  • Es ist absehbar, dass keine Systeme außerhalb von Microsoft 365 eingebunden werden müssen

When it doesn't

  • Zentrale Systeme wie ERP oder Branchensoftware liegen außerhalb von Microsoft 365
  • Es wird eine dauerhafte fachliche Begleitung über die reine Werkzeugbereitstellung hinaus gewünscht
  • Es bestehen Anforderungen an Datenkontrolle oder Self-Hosting über die Standardkonfiguration hinaus

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