Einstieg & erste Fragen

Wie bereite ich ein Erstgespräch für ein KI-Projekt optimal vor?

4 Min.

Ein produktives Erstgespräch braucht vor allem drei Angaben — einen konkreten Prozess, ein ungefähres Volumen und die aktuell genutzten Systeme — mehr Vorbereitung ist selten nötig.

Viele Erstgespräche verlaufen zäh, weil sie mit einer zu abstrakten Ausgangsfrage wie „was können Sie für uns tun" starten. Mit drei einfachen Angaben lässt sich das vermeiden.

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Beispielrechnung zum Vorbereitungsaufwand

Beispielrechnung: Die interne Vorbereitung dieser drei Punkte dauert üblicherweise 20 bis 30 Minuten Gespräch mit den betroffenen Fachbereichen — deutlich weniger als die 30 bis 60 Minuten, die ein unvorbereitetes Erstgespräch häufig braucht, um überhaupt zu einem konkreten Prozess vorzudringen.

Was in der Praxis oft fehlt

Häufig wird im ersten Gespräch nur die Wunschvorstellung geschildert, ohne dass Volumen oder System bekannt sind — das verlängert das Gespräch, ohne dass am Ende ein belastbarer nächster Schritt feststeht.

Wann eine ausführlichere Vorbereitung sinnvoll ist

Bei Prozessen mit mehreren beteiligten Abteilungen oder rechtlicher Relevanz (z. B. Personalprozesse) lohnt es sich, vorab auch die zuständigen Ansprechpersonen der Fachbereiche einzubeziehen, statt das Gespräch allein aus der Geschäftsführung heraus zu führen.

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Schritt 1 — einen Prozess konkret benennen

Statt „wir wollen effizienter werden" wird der einzelne Prozess benannt, der aktuell am meisten Zeit kostet oder am meisten Frust auslöst, z. B. Rechnungsprüfung oder Angebotserstellung.

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Schritt 2 — ungefähres Volumen mitbringen

Eine grobe Schätzung reicht, z. B. „rund 200 Rechnungen im Monat" oder „etwa 15 Angebote pro Woche" — exakte Zahlen sind nicht nötig, eine erste Größenordnung schon.

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Schritt 3 — genutzte Systeme benennen

Welches ERP, CRM oder Ablagesystem aktuell verwendet wird, entscheidet maßgeblich über Aufwand und Zeitrahmen der Anbindung und sollte deshalb vorab feststehen.

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